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Planung Digitalisierung und der Einfluss auf die Marke

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Im vorherigen Blogbeitrag begutachteten wir die Planung einer eigenen Infrastruktur und informierten uns darüber, wie man Komplikationen vorbeugen kann. Als Gegenstück dazu geht es nun um die Umsetzung dieser Planung. Zwei Möglichkeiten bieten sich hier zur Durchführung an: 

1. Inhouse Umsetzung 

2. Outsourcing an eine externe IT Firma 

Inhouse

Von einer Inhouse Lösung spricht man, wenn diese im eigenen Unternehmen von den eigenen Experten umgesetzt wird. Bei kleineren Unternehmen ist dies oftmals nur sehr schwer zu bewerkstelligen, da es oft an IT-Experten mangelt. Eine eigene Umsetzung, die passend für das Unternehmen zugeschnitten ist, erweist sich ebenso als sehr zeitaufwendig. Bei größeren Unternehmen ist es jedoch eine Überlegung wert, da hier die finanziellen Ressourcen zum Einstellen und Unterhalten eines IT-Teams vorhanden sind. Hier kann es intelligenter sein, den Prozess der Umsetzung an ein spezialisiertes IT-Unternehmen zu outsourcen, da diese oft ein weitreichendes Know-How besitzen. Bei der Inhouse Lösung muss immer bedacht werden, dass diese nur so gut ist, wie das eigene IT-Team und dieses oftmals mit weiteren Administrationstätigkeiten ausgelastet ist. Hierbei kann ein verlängerter Umsetzungsprozess entstehen wodurch eventuell auch die tägliche Arbeit anderer Teams beeinträchtigt wird. Generell ist heutzutage die Umsetzung einer passenden Infrastruktur so komplex, dass es immer schwerer fällt diese als Inhouse Lösung zu bewerkstelligen. Unsaubere Umsetzungen von Inhouse Lösungen führen oftmals dazu, dass im Nachgang auch wieder eine spezialisierte IT-Firma beauftragt wird um die Lösung zu verbessern. 

Es entsteht meist ein enormer Instandhaltungsaufwand, den es zu bewältigen gilt, wofür spezialisierte Unternehmen klare Prozesse beherrschen, um diesen Aufwand für das Unternehmen so gering wie möglich zu halten. Ein klarer Vorteil für die Inhouse Lösung ist dennoch die komplette Kontrolle der Umsetzung und Weiterentwicklung der Systeme. Ebenso wie die Hoheit über den gesamten Datenverkehr. Im Gegenzug muss man aber ein Konzept zur Einhaltung der DSGVO entwerfen und umsetzen. Als Fazit lässt sich also feststellen, dass es meistens die bessere Wahl ist, die Entwicklung an ein spezialisiertes Unternehmen abzugeben. 

Wusstest Du, dass…

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Outsourcing

Beim Outsourcing wird die Umsetzung der Infrastruktur an ein dafür spezialisiertes externes Unternehmen abgegeben. Dieses steht Ihrem Unternehmen am besten schon vor der Planungsphase beratend zur Seite. Der große Vorteil beim Outsourcing besteht darin, dass ein breites Wissen über diesen Bereich in der externen Firma herrscht und diese auf längere Erfahrung zurückgreifen kann. Dadurch werden schon früh Probleme erkannt und es entstehen keine Fehler bei der Umsetzung. Des Weiteren zieht das Outsourcing nur geringe Ressourcen aus Ihrem Unternehmen und Sie können sich voll und ganz auf das operative Geschäft konzentrieren. Hürden wie die DSGVO-konforme Umsetzung, Rechtliches und das Management von Systemen und Servern werden ebenso von der externen Firma gelöst. Der einzige Nachteil, der hier entstehen kann, ist die Abhängigkeit von einer externen Firma, sowie der Verlust der Datenhoheit. Dies stellt aber für die meisten Unternehmen kein größeres Problem dar. Durch die steigende Komplexität und den damit verbundenen Aufwand der Wartung von digitalen Infrastrukturen ist es ratsam, einen externen Dienstleister mit der Umsetzung zu beauftragen. Dies spart auf lange Sicht viel Geld, es ist viel praktischer und beugt Problemen vor.

Controlling

Bei der Umsetzung der eigenen Infrastruktur ist das Controlling eines der wichtigsten Elemente. Es sollte zu jeder Zeit überwacht werden, ob sich das Infrastrukturprojekt in die richtige Richtung bewegt und das alle Planungsfelder abgedeckt sind. Hierzu ist es ratsam, in regelmäßigen Abständen durch den Projektplan und das Pflichtenheft zu gehen und zu evaluieren, ob alle Funktionalitäten sowie die gesteckten Ziele abgedeckt sind. Es sollte stets ein Auge darauf geworfen werden, ob sich eventuell Funktionalitäten oder Anforderungen geändert haben. Sollte dies der Fall sein, muss der Projektplan angepasst und die Umsetzung den neuen Anforderungen angeglichen werden. Hier ist es ratsam, einen stetigen Austausch zwischen dem Entwicklungsteam und dem Expertenteam zu gewährleisten. Im letzten Blogbeitrag finden Sie hierzu weitere Informationen.

 

Qualitätsmanagement & Testphase

Zur kompletten Umsetzung muss ein gutes Qualitätsmanagement gewährleistet sein. Dies geschieht durch das Testen und die stetige Inbetriebnahme von einzelnen Systemen und Modulen der Infrastruktur. Sobald ein Teil eines Systems oder eines Moduls fertig gestellt ist, sollte dieses in einer Testumgebung in Betrieb genommen werden und sowohl vom Entwicklerteam als auch vom Expertenteam getestet werden. Generell finden hier vom Entwicklerteam automatische Tests statt, die die Grundfunktionalität gewährleisten. Darüber hinaus sollten aber auch manuelle Testläufe durchgeführt werden. Alle Daten und Erkenntnisse werden hierbei dann als Feedback an das Entwicklerteam zurückgeleitet. Als Resultat kann das System bzw. Modul bestmöglich fertiggestellt werden. Das ist wichtig, bevor das nächste Projekt in Angriff genommen wird, um Überlappungen und Komplikationen zu vermeiden. Ein gutes Qualitätsmanagement mit regelmäßigen Testphasen beugt Fehlern und Problemen bei der späteren Inbetriebnahme der Infrastruktur vor und stellt sicher, dass das System genau an die Bedürfnisse des Unternehmens angepasst  ist.

Gerne stehen wir Ihnen bei der Umsetzung Ihres infrastrukturellen Projektes zur Seite, um eine optimale Lösung für Ihr Unternehmen zu finden.

In meinem nächsten Blogbeitrag werde ich Ihnen ein Beispiel einer Umsetzung anhand unserer firmeneigenen Infrastruktur aufzeigen.

Seit seinem 13. Lebensjahr beschäftigt sich unser Autor Florian Ehrle mit der Programmierung von Webseiten. In den darauffolgenden Jahren arbeitete er sowohl in diversen Internet Stores, als auch 2 Jahre bei Bosch im IT-Service. Es war ihm möglich das zu verwirklichen, was sich viele nur wünschen können: Er machte sein Hobby zum Beruf.

Hier kannst Du die vorherigen Blogbeiträge zur Reihe „Infrastructural Design“ nachlesen:

 „Der Anfang“, „Die Analyse“und „Die Planung“.

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